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AGB

§1 ​Legalität des Ghostwritings

Ghostwriting bezeichnet das Schreiben eines Textes nach der Vorgabe eines Auftraggebers und ist insbesondere bei der Erstellung von Reden, jedoch auch immer wieder im wissenschaftlichen Bereich gängig. Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass diese Tätigkeit illegal sei, wurde in einem Gerichtsurteil 1999 festgelegt, dass die zwischen den Parteien vereinbarten Regelungen wie der dauerhafte Verzicht auf die Ausübung des Urheberrechtes grundsätzlich in Ordnung sind.

Von Seiten der Hochschulen besteht allerdings eine Reglementierung: Arbeiten abzugeben, die nicht eigenhändig erstellt wurden, ist nicht gestattet und kann unter Umständen zur Exmatrikulation führen. Wird zusätzlich eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, liegt sogar eine Straftat wegen Betrugs vor. Deshalb sei hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass von uns erstellte wissenschaflichte Arbeiten nicht als Prüfungsarbeiten an Hochschulen eingereicht werden dürfen! Sie dienen lediglich der persönlichen Kenntnisnahme und als Textentwurf. Wird die Arbeit unverändert mit einer eidesstattlichen Erklärung eingereicht, so machen Sie sich persönlich strafbar.

§2 ​Diskretion

Unser Job findet größtenteils im Verborgenen statt, Verschwiegenheit hat höchste Priorität. Selbstverständlich arbeiten wir äußerst diskret und behandeln jeden einzelnen Auftrag unter dem Aspekt der absoluten Schweigepflicht gegenüber Dritten. Persönliche Informationen über die Auftraggeber werden nicht einmal an die Mitarbeiter weiter gegeben – dieser erhält lediglich die zur Auftragserledigung relevanten Informationen. Der gesamte Schriftverkehr und damit die Kenntnis über die Identität des jeweiligen Auftraggebers bleibt in einer Hand.

Nach Beendigung eines Auftrags, bzw. zu Ihrer eigenen Sicherheit ca. 4­6 Wochen später, um eventuelle Datenverluste abfangen zu können, werden alle Daten dauerhaft gelöscht. Mit der Begleichung des Honorars treten die Ghostwriter dauerhaft jegliche Nutzungsrechte ab. Es klingt so simpel und doch ist es das A und O für unsere Arbeit: Diskretion ist alles. Unsere Zusammenarbeit bleibt für immer geheim. Niemand außerhalb des Ghostwriter­Teams erfährt, dass wir für Sie tätig geworden sind. Das garantieren wir natürlich auch vertraglich zu, für uns ist Geheimhaltung aber auch eine Frage der Ehre. Es gibt viele gute Gründe, einen Ghostwriter zu beauftragen: Zeitmangel, fehlendes Vertrauen in die eigenen Fertigkeiten, ein schwieriges Genre oder auch persönliche Distanz zu der Geschichte. Wir lesen uns in Ihren Stil ein, wenn es Ihnen wichtig ist, unter Ihrem Namen zu veröffentlichen oder entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein Alter Ego, das individuell auftritt und schreibt. Ganz gleich, wie sich unsere Zusammenarbeit gestaltet – auf unsere Diskretion können Sie sich verlassen! Für uns sind Sie Kunde, für den Rest der Welt ein Autor.

§3 ​Verwendungsrechte

Durch Zahlung des vollständigen Honorars erhält der Kunde das Manuskript. Die Manuskripte sind als individuell angefertigte Mustervorlagen zu betrachten. Erst mit der vollständigen Zahlung der Rechnung erwirbt der Kunde die Nutzungsrechte an den für ihn erstellten Texten, d. h., dass er diese verwenden darf.

§4 ​Entgelte

Nachdem der Auftrag vom Kunden bestätigt worden ist, erhält dieser eine Rechnung über das individuell vereinbarte Honorar. welche im Voraus zu begleichen ist. Es besteht die Möglichkeit, eine Ratenvereinbarung für eine Zahlung in Teilen abzuschließen. Verstößt der Kunde gegen diese Vereinbarung, kann die Arbeit am Manuskript eingestellt werden. Es besteht in diesem Fall kein Anspruch auf Erstattung zuvor geleisteter Zahlungen

§5 ​Garantie

Es handelt sich um ein Auftragsverhältnis nach BGB (Auftrag im Rahmen eines Rates bzw. Empfehlung). Eine Erfolgsgarantie ist damit ausgeschlossen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den Arbeiten nicht um Werke im Sinne der §§ 635ff BGB handelt. Der Autor verpflichtet sich sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen zu arbeiten.

§6​ Angebot und Annahme

Die Auftragserteilung erfolgt durch die ausdrückliche Zustimmung zu den vereinbarten Konditionen sowie die Tätigung einer vereinbarten Anzahlung. Unmittelbar nach deren Eingang beginnt der entsprechende Fachautor mit seiner Arbeit. Auf dieser Grundlage wird unter Zusicherung der Vertraulichkeit auf Wunsch ein schriftlicher Vertrag erstellt, der in beiderseitigem Interesse Termine der Teillieferungen und Zahlungsfristen sowie weitere individuelle Vereinbarungen fixiert. Nach erfolgter Zahlung erhalten Sie die fertige Arbeit fristgerecht zum vereinbarten Termin als Word­Dokument oder ­falls gewünscht­ per Post zugesandt.

Bei allen Dienstleistungen, die durch einen Auftrag zustande kommen, handelt es sich um ein Auftragsverhältnis nach BGB. Ich sichere Ihnen zu, dass ich die Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen erstelle. Mit der Auftragserteilung akzeptiert der Kunde, dass sein Widerrufsrecht gemäß § 312 BGB erlischt. Nebenabreden und sonstige Abweichungen vom Vertragstext oder unseren Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform. Mit der Übergabe der Arbeit tritt der Autor dauerhaft von der Wahrnehmung jeglicher Urheberrechts­ und Nutzungsansprüche zurück. Gleichzeitig beginnt eine 14­tätige Frist, in der Sie Änderungswünsche und Korrekturvorschläge anbringen können. Wenngleich deren Einarbeitung der Einschätzung des Autoren obliegt, sofern es sich nicht um eklatante Mängel handelt, deren Behebung zwingend erforderlich ist – dient dies der Vermeidung von etwaigen Unzufriedenheilt. Selbstverständlich geben wir unser Bestes, auch kurzfristige, zeitlich knapp bemessene Aufträge zu Ihrer Zufriedenheit durchzuführen.

§7 ​Vertragsabschluss

Ein Vertrag zwischen dem Unternehmen und dem Auftraggeber kommt entweder durch eine schriftliche Auftragsbestätigung per Brief, Fax oder E­Mail seitens des Unternehmens oder durch Erfüllung des Auftrags seitens des Unternehmens zustande. Das Unternehmen hat das Recht, noch nicht bestätigte Aufträge auch ohne Angabe von Gründen abzulehnen. 2. Vom Auftraggeber mündlich erteilte Aufträge und Auftragsänderungen bereits bestätigter Aufträge werden nur wirksam, wenn sie von dem Unternehmen schriftlich bestätigt sind. 3. Für die Verträge gelten die im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses jeweils gültigen Preislisten des Unternehmens.

§8 ​Pflichtverletzung

Verletzt der Kunde die AGB, wird die Tätigkeit abgebrochen. Es besteht kein Anspruch auf Honorarrückerstattung oder ein Schadensersatzanspruch auf Seiten des Kunden. Bei Fristversäumnis hat der Auftraggeber nach einer angemessenen Fristsetzung das Recht, vom Auftrag zurückzutreten.

§9 ​Änderung des Auftragsumfangs

(1) Will der Kunde den vertraglich bestimmten Umfang der zu erbringenden Leistungen ändern oder neu ermittelten Informationen nach dem Auftragsbestätigungsdatum zuschicken oder ändern, so wird er diesen Wunsch in Textform gegenüber uns oder dem Autor mitteilen. Wir werden daraufhin prüfen, welche Auswirkungen die gewünschte Änderung insbesondere hinsichtlich Vergütung, Mehraufwand und Terminen haben wird sowie die Vergütung und Honorar in der letzte Rechnung am Ende der Arbeit anpassen.

(2) Kommt eine Einigung nicht zustande oder endet das Änderungsverfahren aus einem anderen Grund, etwa weil die vom Kunden gewünschte Änderung nicht mehr innerhalb der gewünschten Frist fertiggestellt werden kann, so verbleibt es beim ursprünglichen Leistungsumfang. Der Kunde ist jedoch befugt, die weitere Vertragsausführung zu kündigen; er bleibt zur Vergütung der bereits erbrachten Teile der Leistung verpflichtet.

§10 ​Nachbesserungen

(1) Nach Erstellung der Textbearbeitung und bei Teillieferungen nach Eingang der Teillieferung können Korrekturwünsche in Anspruch genommen werden. Diese Korrekturwünsche sind spätestens bis vier Tage nach Textlieferung zu übermitteln. Dafür sind genaue Textkennzeichnungen und detaillierte Angaben erforderlich. Für die Umsetzung der Wünsche gelten wissenschaftliche Maßstäbe als Entscheidungskriterium, die Entscheidung verbleibt beim Autor. Mit Ablauf der Frist gilt die Textbearbeitung als angenommen.

(2) Wünscht der Kunde weitergehende Nachbesserungen, so sind diese zu vergüten. Wir erstellen auf Anfrage ein Angebot.

(3) Wir sind berechtigt, die Nachbesserung zu verweigern, wenn eine fällige Rechnung vom Kunden noch nicht gezahlt wurde.

(4) Bei fehlgeschlagener Nachbesserung oder Ersatzleistung ist der Kunde berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder eine Minderung des Kaufpreises zu verlangen.

§11 ​Zahlungsmodalitäten

Als Berechnungsgrundlage für Texte und Korrekturen aller Art gilt eine Druckseite mit der gängigen Formatierung Schriftart Arial oder Times New Roman, 12pt, Zeilenabstand 1 1/2, Rand oben und unten je 3 cm, links 4­5 cm, rechts 2 cm. Eine Seite entspricht 240 Wörter. Für kleinere Aufträge zählen auch Anhänge zum Umfang der Arbeit. Auch bei Vereinbarung anderer Formatierungen gelten diese Angaben als Ausgangsbasis für die Berechnung der anfallenden Kosten. Alle Preise verstehen sich exklusive der Umsatzsteuer von 7 % bzw. 19 %. Durch die Auftragserteilung wird je nach Auftragsumfang eine Anzahlung von 30­50 % der Gesamtsumme fällig. Erst mit Eingang der Zahlung wird mit der Durchführung des Auftrages begonnen. Weitere Zahlungen sind nach individueller Vereinbarung bei Übergabe der Teillieferungen zu leisten, deren Höhe sich nach der Anzahl der vereinbarten Lieferungen richtet. Die Übergabe der fertigen Arbeit erfolgt nach Begleichung des daraus resultierenden Restbetrages zum vereinbarten Datum.

Eine Geld­Zurück­Garantie kann nicht gewährt werden. Um dennoch Ihre Zufriedenheit zu garantieren, bemühen wir uns bereits während der Erstellung der Arbeit um einen intensiven Dialog mit Ihnen, sodass Sie zu jedem Zeitpunkt Anmerkungen tätigen können, um den Text in Ihrem Sinne zu beeinflussen. Zudem erhalten Sie nach Übergabe des Textes 7 Tage Zeit, um die Qualität der Arbeit zu beurteilen und Änderungswünsche anzubringen.

§12 Datenschutz

Wir verpflichten uns, über den Besteller sowie Art und Umfang des uns erteilten Auftrags Stillschweigen zu bewahren. Wir verpflichten uns, den zu erstellenden Text weder ganz noch in Auszügen für eigene Zwecke, z.B. Veröffentlichungen, Abstracts, elektronische Medien etc. zu nutzen.

§13 Salvatorische Klausel

Sollten Bestimmungen dieser ABG’s unwirksam oder undurchführbar sein, soll die Gültigkeit dieser AGB’s im übrigen nicht berührt werden. Die Vertragsparteien sind dann verpflichtet zusammenzuwirken, um die unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen durch wirksame und durchführbare Bestimmungen zu ersetzen, die dem Inhalt dieser AGB’s möglichst nahe kommen.

§14 Schlussbestimmung

Mit Inkrafttreten dieser AGB’s werden alle vorher bekannt gemachten AGB’s ungültig

M.Sc. Hicham­El­Kaysouni, Unkel den 1.07.2013